Pressemitteilung: Reaktion auf geplatzten Hokawe-Kauf

Veröffentlicht am 31.05.2012 in Kommunalpolitik

Die SPD-Fraktion im Kreistag Barnim veröffentlichte am heutigen Donnerstag eine Pressemitteilung als Reaktion auf den geplatzten Hokawe-Kauf. Der vollständige Text der Pressemitteilung findet sich hier:

Reaktion auf geplatzten Hokawe-Kauf
SPD-Kreisfraktion zeigt sich irritiert über Verhalten des Landes

Der geplatzte Kauf des Holzkraftwerkes Eberswalde (Hokawe) durch den Landkreis Barnim sorgt auch in der SPD-Fraktion im Kreistag für Unverständnis.

Man sei empört darüber, dass vom Land Brandenburg in letzter Minute ein Rückzieher gemacht werde, erklärt Fraktionsvorsitzende Petra Bierwirth mit Verweis auf die verweigerte Zusage zur Überleitung eines Holzvertrages auf die neue Betreibergesellschaft des Hokawe.

Dadurch spare das Land vielleicht 350 000 Euro im Jahr, hat sie errechnet. Dafür müssten nun aber rund 50 Arbeiter und ihre Familien um ihre Zukunft bangen. „Das Konzept für den Weiterbetrieb des Hokawe durch den Landkreis hätte wunderbar in die Energiestrategie des Landes gepasst, wonach die Energiewende bis 2030 geschafft sein soll“, so die Fraktionschefin weiter.

In den vergangenen Jahren sorgte bereits die Polizeireform für Einschnitte. Darüber hinaus steht auch das Staatliche Schulamt vor der Schließung. Der geplatzte Verkauf des Hokawe ist für Petra Bierwirth nun ein neuerliches Indiz dafür, dass der „Norden mehr und mehr im Stich gelassen“ werde.

 

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