Historie zum Bau eines neuen Rathauses

Veröffentlicht am 23.02.2017 in Kommunalpolitik

Seit 12 Jahren setzen sich die Stadtverordneten mit dem Thema "Bau eines neuen Rathauses" auseinander.
Die bisherigen 7 Verwaltungsstandorte müssen an einem Standort zusammengeführt werden.
Die Räumlichkeiten, die technischen Voraussetzungen und die barrierefreie Erreichbarkeit 
sind zwingend zu verbessern.

1.      Bereits in 2005, noch unter dem Bürgermeister Hubert Handke, haben die politisch Verantwortlichen mit großer Mehrheit dazu den Beschluss gefasst: Die SVV beschliesst die Fortschreibung der Sanierungsziele im Sanierungsgebiet Stadtkern Bernau, um  das Stadtzentrum durch die Konzentration der Verwaltung funktionell zu stärken.

2.      2008 wurde das Grundstück und das Gebäude Bürgermeisterstraße 25 (geplanter Standort) gekauft.

3.      In 2010 wurde der Entwurf der Auslobungsunterlagen zum städtebaulich-architektonischen Ideenwettbewerb für den Rathausstandort Bürgermeisterstraße 25/Grünstraße 1 (Rathaus II) bestätigt.

4.      2011 wurde die Ergänzung des Entwurfs beschlossen, Der Planungshintergrund wurde mit folgender Formulierung beschrieben: "Ein Abriss des bestehenden Gebäudes ist dabei auszuschließen. Lediglich Um- und Ergänzungs-/Erweiterungsbauten sollen bei der Aufgabenstellung in Betracht kommen". Das hat sich leider als Fehler herausgestellt, weil die Statik des Gebäudes die flächenmäßig notwendige Erweiterung nicht her gibt.

5.      So hat 2012 Der Wettbewerb mit der neuen Aufgabenstellung keinen Erfolg gebracht. Die Stadtverordnetenversammlung befürwortete ein erneutes Wettbewerbsverfahren zur Vergabe des Planungsauftrages für das neue Rathaus.

6.      Nachdem konkrete Untersuchungen zu alternativen Standorten gemacht wurden, haben die Stadtverordneten im Jahr 2013 den Standort Bürgermeisterstraße festgeschrieben. Die Auslobung des neuen städtebaulichen Wettbewerbes sollte erneut vorgelegt werden.

7.      2014 beschlossen die Stadtverordneten die Ausschreibung des architektonischen Realisierungswettbewerbes für das neue Rathaus unter der Prämisse der geänderten Auslobung, auch die Möglichkeit eines Abrisses des vorhandenen Gebäudes und Konkretisierungen zu den Stellplätzen.

Die Unabhängige Fraktion beantragte, dass das vorhandene Gebäude nicht abgerissen wird. Allerdings war schon klar, dass die Statik des Gebäudes keine Aufstockung erlaubt.
Dieser Antrag wurde mit großer Mehrheit abgelehnt.

8.      In 2015 hat die Stadtverordnetenversammlung den vorliegenden Stand der Vorplanung des Architekturbüros studioinges. Architektur und Städtebau GbR für das neue Rathaus als Grundlage für die Entwurfs-, Genehmigungs- und Ausführungsplanung entschieden.

9.      Am 13.10.2016 befürworteten die Stadtverordneten die Planung und Realisierung des neuen Rathauses gemäß der vorgestellten Vorplanung mit einer  Kostenschätzung in Höhe von 15.860.000 Euro.

10.    März 2017 Bürgerentscheid zu Stopp dieser ganzen aufwändigen und kostenintensiven Planung.

 

SPD/Freie Fraktion in der 6. SVV der Stadt Bernau bei Berlin

30. Januar 2017

 
 

Kommunalwahl 2019

AUF FACEBOOK

 

WAHLPROGRAMME

Landtagswahl 2019

IM PARLAMENT

PARTEILEBEN

Besucher:1346125
Heute:28
Online:1

SPD News

24.05.2019 13:20
Am Sonntag SPD wählen!.
Europa steht vor einer Schicksalswahl. Lassen wir es zu, dass Nationalisten und Spalter Europa zerstören? Oder halten wir Europa zusammen, indem wir es sozialer machen? Zugespitzt geht es am Sonntag um diese Richtungsentscheidung. Leidenschaftlich wirbt darum SPD-Spitzenkandidatin Katarina Barley für eine hohe Wahlbeteiligung. "Lasst uns gemeinsam Europa zu einem sozialen Europa weiterentwickeln!", sagte Barley am Freitag bei der SPD-Schlussspurtkundgebung in Bremen.

Wir wollen das freie, das starke und soziale Europa. Das hat Katarina Barley im ZDF-TV-Duell klar beschrieben. Und klar sind wir auch im Kampf gegen Rechts. Die Konservativen sind es nicht. Mit ihrem Europa der Banken und Konzerne haben sie die Rechtspopulisten stark gemacht. Die SPD steht für ein Europa für die Menschen.

Wir führen die Grundrente ein für drei Millionen Menschen, die ihr Leben lang viel geleistet, aber wenig bekommen haben. Ihre Lebensleistung verdient Respekt. Darum wollen wir die Grundrente.